Sehnsucht

Des Windes und des Sturmes Klang
birgt doch allein die Harmonie,
mit der zu malen uns steht an
des Liebessehnens raue Poesie.

Wo solches Element uns angekommen
löscht auch kein Wasser mehr die Glut,
so oft hier Tränen wohl zerronnen
sind Hohn sie bloß dem sturmgepeitschten Blut.

Ist denn mein Boot also verloren,
und rettungslos der Winde Raub?
Sei´s drum: Wird Liebe so geboren
sind allem Schrecknis meine Ohren taub!

Und Brandung sind die Worte meiner Lippen
und finden doch ein Ufer nicht, nur Klippen.